Einfaches und qualifiziertes Ausbildungszeugnis
Das einfache Ausbildungszeugnis enthält Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung und die erworbenen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Auf Verlangen der Auszubildenden sind auch Angaben über Verhalten und Leistung aufzunehmen. In der Praxis ist das qualifizierte Zeugnis die Regel, weil es bei Bewerbungen erwartet wird.
Aufbau
- Überschrift „Ausbildungszeugnis“
- Einleitung: „Frau Lea Beispiel absolvierte vom 01.08.2023 bis zum 30.06.2026 in unserem Unternehmen eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement.“
- Ausbildungsinhalte und durchlaufene Bereiche
- Leistung: Auffassungsgabe, Fachwissen, Arbeitsweise, Ergebnisse
- Verhalten gegenüber Ausbildern, Kollegen und Kunden
- Ende der Ausbildung, gegebenenfalls Übernahme oder Ausscheiden, Schlussformel
- Ort, Datum, Unterschrift des Betriebs und gegebenenfalls der Ausbilderin oder des Ausbilders
Besonderheiten der Formulierung
- Bei Azubis zählen Lernbereitschaft und Auffassungsgabe stärker als Ergebnisse.
- Die Zeugnissprache ist dieselbe wie im Arbeitszeugnis, siehe Noten-Tabelle.
- Berufsschulnoten und Fehlzeiten in der Berufsschule gehören nicht hinein.
- Bei Übernahme in ein Arbeitsverhältnis steht im Schluss: „Wir freuen uns, Frau Beispiel in ein Arbeitsverhältnis übernehmen zu können.“
Im Generator stellen Sie die Beschäftigung auf „Ausbildung“. Überschrift, Einleitung („Ausbildung zur“ oder „zum“) und Aufgabenteil passen sich an.